• Trainings-Booster

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    Häufig gestellte Fragen

    Trainings-Booster

    Trainings-Booster oder auch Workout-Booster, sind besonders bei Kraftsportlern und Bodybuildern weit verbreitet, doch sie lassen sich grundlegend von jedem verwenden, der einen kleinen Schub für sein Workout benötigt. Sie helfen an kraftlosen Tagen dennoch das gewohnte Leistungsniveau abzurufen und können ebenfalls hilfreich dabei sein, ein Plateau zu überwinden. Für eine dauerhafte Supplementierung eignen sie sich dagegen ganz anders als beispielsweise Eiweißpulver nicht. Dennoch sollte ihr Nutzen nicht unterschätzt werden, denn sie können dazu beitragen, ein Training konsequenter durchzuziehen und auch an gebrauchten Tagen das volle Potenzial aus einem Workout auszuschöpfen.

    Trainings-Booster sind Nahrungsergänzungsmittel, meist in Form von Pulver oder Kapseln, jedoch gibt es auch andere Arten von Boostern wie zum Beispiel Energy-Drinks. Innerhalb der Booster-Familie lässt sich auch nochmal zwischen Pre-Workout-Boostern und Post-Workout-Boostern, also für vor oder nach dem Training unterscheiden. Im Allgemeinen ist ein Booster nichts anderes als ein kurzfristiger Wachmacher oder Energieschub für deinen Körper. Workout-Booster helfen dir an schlappen Tagen dennoch dein gewohntes (oder gar leicht gesteigertes) Potenzial abzurufen. So lassen sich temporäre Schwächephasen wie beispielsweise während einer Diät, nach einem langen Tag oder bei mangelndem Schlaf kurzfristig kompensieren. Die Inhaltsstoffe können dabei unterschiedlich sein, dazu später mehr, im Wesentlichen zielen sie jedoch darauf ab, die Konzentration zu erhöhen, die Leistungsfähigkeit zu steigern, Müdigkeit zu reduzieren oder einen besseren Pump zu ermöglichen. 

    Es gibt verschiedene Arten von Trainings-Boostern mit unterschiedlichen Effekten. So gibt es beispielsweise Pre-Workout-Booster, welche wohl am weitesten verbreitet sind, welche vor allem die Leistungsfähigkeit während des Trainings erhöhen. Hierzu kann man im erweiterten Sinn auch Energy-Drinks zählen, auch wenn diese eher eine eigene Kategorie bilden. Daneben gibt es außerdem noch die Post-Workout-Booster, welche nach einem Training für eine schnelle Regeneration und Energiegewinnung sorgen sollen. Auch zu finden sind spezielle Pump-Booster, welche ähnlich wie klassische Pre-Workout-Booster die Leistungsfähigkeit erhöhen, vor allem aber die Durchblutung der Muskeln fördern und so für einen besseren Pump sorgen sollen. Zudem gibt es noch einige spezialisierte Unterkategorien, welche sich jedoch meist einer der bereits genannten Arten zuordnen lassen.

    Trainings-Booster gibt es in verschiedenen Arten, mit verschiedenen Inhaltsstoffen. So gibt es beispielsweise Pre-Workout-Booster, welche hauptsächlich konzentrationssteigernde und leistungssteigernde Stoffe wie Koffein oder Creatin (auch Kreatin geschrieben) enthalten. Koffein kurbelt den Stoffwechsel an, stimuliert das Nervensystem und verbessert so deine Konzentration während des Trainings, während Müdigkeit gleichzeitig vorübergehend reduziert wird. Natürlich ist Koffein kein Ersatz für einen gesunden und ausreichenden Schlaf (dieser ist auch für Sporttreibende besonders wichtig, da sich der Körper währenddessen regeneriert), solltest du aber dennoch mal um den Schlaf gebracht worden sein, kann Koffein dich vorübergehend wacher machen, sodass dein Workout nicht unter dem Schlafmangel leiden muss und du die gewohnte Leistung abrufen kannst. Creatin auf der anderen Seite steigert kurzfristig dein Leistungsmaximum an und erlaubt es dir zum Beispiel eine Übung einige Sekunden länger oder unter mehr Belastung auszuführen. Auch die Aminosäure Beta Alanin findet sich häufig in Trainings-Boostern. Beta Alanin verzögert die Übersäuerung und Ermüdung der Muskulatur und daher ebenfalls sehr gut als Supplement vor einem intensiven Workout geeignet. Arginin ist ebenfalls eine Aminosäure und auch sie findet sich häufig in Pre-Workout-Boostern, da es die Gefäße erweitert und so für einen besseren Pump sorgt. Dieser Effekt kann durch Citrullin, ebenfalls eine Aminosäure, noch weiter verstärkt werden, weswegen man Arginin und Citrullin häufig in Kombination findet. Auch BCAAs (verzweigtkettige Aminosäuren) findet man oft bereits in Boostern enthalten oder sie wird neben dem Booster vor einem Training eingenommen. Die enthaltenen Aminosäuren sorgen vor allem für einen begünstigten Muskelaufbau und reduzierten Muskelabbau. Außerdem unterstützen sie die Muskelregeneration. Neben den bereits genannten Komponenten können in Pre-Workout-Booster durchaus auch andere Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Taurin (einer der Hauptbestandteile in Energy-Drinks) enthalten sein, welche in der Regel einen ähnlichen Effekt haben. Sie alle zielen hauptsächlich darauf ab, die Leistungsfähigkeit während des Workouts zu steigern.
    Anders sieht es bei den Post-Workout-Boostern aus. Diese bestehen hauptsächlich aus Komponenten, welche die Muskulatur und den Körper bei der Regeneration nach einem Workout unterstützenden sollen und ihn schneller wieder einsatzfähig machen sollen. Dem Körper werden durch einen Post-Workout-Booster vor allem Vitamine, Mineralien, Proteine, Aminosäuren, Kohlenhydrate, aber auch in einigen Fällen Creatin zur Verfügung gestellt. Da der Körper nach einem intensiven Training so gut wie keine Energie mehr übrig hat, muss diese erst wieder hergestellt werden. Fehlen dem Körper die entsprechenden Ressourcen dafür, setzt ein langwieriger Energiegewinnungsprozess ein, welcher die Regenerationsphase verlängert und somit das Potenzial eines Trainings mindert.

    Bei der Wirkungsweise kommt es ganz darauf an, welche Art von Booster man verwendet. Pre-Workout-Booster zum Beispiel erhöhen gezielt die Leistungsfähigkeit während eines Workouts. Konkret sorgen Stoffe wie Creatin oder Koffein, aber auch verschiedene Aminosäuren dafür, dass der Kreislauf angeregt wird, die Konzentration erhöht wird, die Energiereserven des Körpers erhöht werden, die Durchblutung der Muskeln und der Pumpeffekt verstärkt wird und die Synthese und Regeneration von Muskelfasern begünstigt wird. Wie du merkst, setzt ein Pre-Workout-Booster dank seiner unterschiedlichen Komponenten also an unterschiedlichen Stellen deines Körpers an und macht diesen leistungsfähiger.
    Bei einem Post-Workout-Booster, also einem Nahrungsergänzungsmittel zur Einnahme nach dem Training, sieht es etwas anders aus. Hier sollen die enthaltenen Stoffe vor allem dazu beitragen, dass der Körper seine Energiereserven wieder auffüllen kann, Muskelmasse schneller aufbauen und regenerieren kann und die Regenerationsphase im Ganzen verkürzt wird. Ziel ist es, dass der Körper das volle Potenzial aus dem absolvierten Training ausschöpfen kann und ebenfalls schnell wieder für das nächste Training bereitsteht.

    Die meisten Booster sind als Pulver oder Kapsel erhältlich. Du solltest sie also in jedem Fall mit ausreichend Wasser einnehmen, entweder als Shake oder eben einfach die Kapsel mit einem guten Schluck Wasser schlucken. Im Falle eines Pre-Workout-Boosters sollte die Einnahme innerhalb der Stunde vor Trainingsbeginn für einen optimalen Effekt erfolgen. Am besten jedoch nicht unmittelbar vor dem Training, denn die Inhaltsstoffe brauchen einige Zeit, um vom Körper verarbeitet werden zu können. Auf der anderen Seite sollte der Einnahmezeitpunkt auch nicht zu früh sein, da die Wirkung sonst während des Trainings nachlassen könnte. In den meisten Fällen ist eine Einnahme ca. 20 bis 45 Minuten vor Trainingsstart ein guter Zeitpunkt, je nach Hersteller wird jedoch eine individuelle Empfehlung für die jeweiligen Produkte ausgesprochen, weswegen du nach solchen auf der Packung Ausschau halten solltest. Am besten erfolgt die Einnahme außerdem auf nüchternen Magen (wenn die letzte Mahlzeit mehr als drei Stunden zurückliegt, ist das kein Problem), sodass sich dein Körper auf die Verarbeitung der im Produkt enthaltenen Komponenten konzentrieren kann. Post-Workout-Booster sollten wie es der Name bereits sagt nach dem Training eingenommen werden. Hier ist der genaue Zeitpunkt weniger kritisch, dennoch sollte er zeitnah nach Trainingsabschluss sein. Trainings-Booster sollten immer nur punktuell verwendet werden. An besonders müden Tagen oder während einer (kurzen) Diätphase kann ein Pre-Workout-Booster durchaus sinnvoll sein, von einer Langzeiteinnahme sollte man jedoch absehen. Das liegt daran, da der Booster sonst seinen Effekt verlieren kann oder im schlimmsten Fall sogar eine körperliche Abhängigkeit auslösen kann (womit im Regelfall bei normaler Einnahme jedoch nicht zu rechnen ist). Post-Workout-Booster können dagegen in der Regel dauerhaft eingenommen werden.

    Bei der Dosierung lässt sich leider keine pauschalisierte Antwort geben. Aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzung und Dosierung der Inhaltsstoffe in den verschiedenen Produkten kann die empfohlene Einnahmemenge teilweise sehr unterschiedlich ausfallen. Aus diesem Grund raten wir dringend dazu, dass du dir stets die Packung deines Produktes gründlich durchliest und auf Angaben des Herstellers achtest. Zur besseren Dosierung ist bei Pulvern häufig auch ein entsprechender Löffel enthalten. Achte außerdem darauf, dass du dein Produkt mit ausreichend Wasser einnimmst. Achte auch darauf, dass du den Booster nur gelegentlich einnimmst. Er sollte stets nur für die Tage vorbehalten werden, an denen du dich besonders schlapp und energielos fühlst, du aber auf dein Training nicht verzichten möchtest. Von einer durchgehenden Einnahme vor/nach jedem Training ist abzuraten.

    Bei den Nebenwirkungen kommt es ganz darauf an, welche Inhaltsstoffe in dem Produkt zu finden sind. Die meisten von ihnen sind komplett unbedenklich und können bei richtiger Dosierung problemlos von jedem eingenommen werden. Es gibt allerdings ein paar Besonderheiten zu beachten. Zum einen, sollte man Booster immer nur gelegentlich einsetzen. Eine übermäßige und dauerhafte Einnahme kann dazu führen, dass der Effekt nachlässt und sich der Körper an die regelmäßige Zufuhr gewöhnt. Vor allem bei Koffein kann dies zu Schlaflosigkeit, Unruhe und ähnlichen Symptomen führen. Auf der anderen Seite solltest du deinen Trainings-Booster nur von seriösen, hier ansässigen Händlern und Herstellern beziehen oder zumindest die Inhaltsstoffe genau prüfen. Gerade auf dem asiatischen Markt finden sich häufig sogenannte Hardcore-Booster, welche potenziell schädliche Stoffe wie DMAE oder Synephrin enthalten können. Diese können unter anderem Herz-Kreislauf-Probleme verursachen und sind insbesondere für Frauen gefährlich, da sie die Fruchtbarkeit beeinträchtigen können. Darüber hinaus sollten Allergiker stets auf der Verpackung der entsprechenden Produkte nach möglichen Spurenelementen Ausschau halten.