• Whey Protein

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    Häufig gestellte Fragen

    Whey Protein

    Whey Protein ist wohl das beliebteste Supplement bei Sportlern überhaupt. Kein anderes Produkt ist in der Fitness-Szene so weit verbreitet und kaum ein anderes Produkt ist gleichermaßen so effektiv. Wer Whey Protein zu sich nimmt, profitiert von einer schnelleren Muskelregeneration und einem geförderten Muskelwachstum. Vor allem in Form von leckeren Shakes ist Whey Protein fester Bestandteil im Alltag vieler Menschen geworden und wird oft sogar eher als Snack oder gar Mahlzeitenersatz angesehen. Grund dafür ist vor allem, dass Whey Protein heute in unzähligen Geschmacksrichtungen vorhanden ist und echt klasse schmeckt. Man tut sich also 'was Gutes und belohnt sich gleichzeitig für ein hartes Workout. Die Wirkung von Whey Protein ist dabei bereits in zahlreichen Studien belegt worden und kaum ein anderes Supplement ist so gut erforscht.

    Zerlegen wir dazu zunächst einmal die Bezeichnung in zwei Begriffe. Whey ist englisch und bedeutet übersetzt „Molke“. Im Vergleich zum Beispiel zu Milch hat es einen relativ niedrigen Anteil an Fett, ist dafür jedoch äußerst reich an Nährstoffen, Aminosäuren, sowie Mineralstoffen und kann vom Körper besonders gut verarbeitet werden. Proteine oder auch Eiweiße genannt, sind Verkettungen von Aminosäuren und sind wichtig für verschiedene Funktionen im Körper. Am interessantesten dürfte jedoch sein, dass Proteine zur Synthese und Reparatur von Muskeln benötigt werden und diesen auch Energie liefern. Gerade für Kraftsportler ist eine ausreichende Menge an Proteinen daher unabdinglich. Whey Protein besteht hauptsächlich aus Molkenprotein, da diese vom Körper besonders schnell aufgenommen werden können und somit schnell zur Verfügung stehen. Da Molke zu Beginn relativ wenig Eiweiß enthält, wird diese zunächst konzentriert, sodass das hochwertige Molkenprotein entsteht, welches du im Whey Proteinpulver findest. In Pulverform ist es nicht nur lange haltbar, sondern ist auch gut löslich, sodass es mit ausreichend Flüssigkeit schnell vom Körper verarbeitet werden kann und so den Muskeln zur Verfügung steht.

    Whey, also Molke, ist ursprünglich ein Abfallprodukt aus der Käseproduktion. Es enthält verhältnismäßig wenig Eiweiß, dafür jedoch auch wenig Fett enthält. Zur Weiterverarbeitung zu Whey Proteinpulver muss es gefiltert und konzentriert werden. Außerdem wird das zunächst wässrige Produkt getrocknet und so pulverisiert. Je nach Produkt werden dann noch Geschmacksstoffe und gegebenenfalls weitere wichtige Nährstoffe und Aminosäuren hinzugefügt.

    Whey Protein ist hochwertiges Eiweiß, welches der Körper für den Aufbau von Muskelmasse benötigt. Dabei haben die Muskeln nach einem intensiven Training einen höheren Eiweißbedarf, da die Muskeln durch das Training kleinste Verletzungen erleiden, welche mit Proteinen als Grundbausteine repariert werden müssen. Außerdem möchte der Körper zukünftig dieser Belastung eher gewachsen sein, weswegen er versucht neue Muskelstränge zu bilden. Was dabei passiert, ist nichts anderes als ein Anwachsen der Muskulatur insgesamt. Durch die schnelle Reparatur beschädigter Muskelfasern ist die Regenerationszeit außerdem reduziert, wodurch du schneller wieder auf dein volles Potenzial zurückgreifen kannst. Zusammenfassend lässt sich also sagen: Die Einnahme von Whey Protein unterstützt die Regeneration und den Aufbau von Muskelmasse erheblich und kann dir somit dabei helfen, dein Trainingsziel schneller zu erreichen.

    Nicht nur zum reinen Muskelaufbau ist Whey Protein nützlich, auch wenn dieser dennoch ein Faktor ist. Wer abnehmen möchte, kann daher ebenfalls guten Gewissens zu Whey Protein greifen, denn es hat gleich mehrere positive Effekte. Zum einen begünstigt es das Muskelwachstum. Mehr Muskeln verbrauchen mehr Energie wodurch du ohne etwas tun zu müssen, jeden Tag etwas mehr abnimmst. Cool, oder? Na ja ganz so einfach ist es zugegebenermaßen trotzdem nicht, zum Muskelaufbau und Abnehmen im allgemeinen gehört natürlich auch ein passendes Workout und eine entsprechende Ernährung. Dennoch: all diese Dinge beeinflussen sich gegenseitig positiv und mit einem höheren Energieverbrauch darfst du allgemein gesagt auch etwas mehr essen. Apropos Essen, hier kommen wir auch gleich zu unserem nächsten positiven Effekt von Whey, denn es kann auch prima als Nahrungsersatz fungieren. Zubereitet zum Beispiel als Protein Shake sättigt es nicht nur und liefert dir wichtige Nährstoffe, es ist außerdem vergleichsweise kalorienarm und schmeckt dazu noch super! Somit wären wir auch schon beim dritten positiven Effekt angekommen, denn durch die Einnahme von Eiweißshakes kannst du dich dank den vielen leckeren Geschmacksrichtungen wie zum Beispiel Schokolade belohnen, ohne danach ein schlechtes Gewissen haben zu müssen! Dies, kombiniert mit dem länger anhaltenden Sättigungsgefühl, hält den Insulinspiegel konstant und beugt Heißhungerattacken vor.

    Die grundlegende Eigenschaft von Whey Protein ist, dass es aus Molke besteht. Molke ist ein tierisches Abfallprodukt und somit leider nicht vegan, somit kann es auch kein veganes Whey Protein geben. Solltest du dich vegan ernähren wollen, musst du dir jedoch keine Sorgen machen. Es gibt zum Glück genügend andere Formen von Proteinpulver, welche beispielsweise aus Soja gewonnen werden und kaum bis nicht weniger effektiv sind.

    Was ist besser, isoliertes oder konzentriertes Whey Protein? Diese Frage wird von Sportlern häufig gestellt sollte hauptsächlich unter zwei Gesichtspunkten betrachtet werden: Preis und Leistung. Whey Protein Isolat ist die reinere Form der beiden und hat somit einen höheren Protein- und geringen Fett- und Kohlenhydratanteil. Es enthält außerdem kaum Laktose und ist somit vor allem für Menschen mit Unverträglichkeiten die präferierte Wahl. Außerdem kann isoliertes Whey Protein besser vom Körper aufgenommen werden. Diese positiven Effekte spiegeln sich jedoch auch im Preis wider, welcher in der Regel über dem des Konzentrats liegt. Whey Protein Konzentrat steht der isolierten Variante zwar in einigen Aspekten nach, ist jedoch günstiger und vor allem für Hobby-Sportler vollkommen ausreichend. Der Anteil an Fetten und Kohlenhydraten ist auch hier ziemlich gering und der Eiweißanteil mit ca. 80 % im Vergleich zum Isolat mit ca. 90 % dennoch ebenfalls ziemlich hoch. Es gibt auch Mischprodukte, welche zum Teil aus Konzentrat und zum Teil aus Isolat bestehen und somit einen Kompromiss aus Preis und Leistung bilden. Whey Protein Isolat empfiehlt sich in der Regel vor allem für Fortgeschrittene, während einer Diät (aufgrund des niedrigeren Anteils an Fetten und Kohlenhydraten) und für Menschen mit Laktose-Unverträglichkeiten.

    Auch das ist eine häufig gestellte Frage. Ob vor oder nach dem Training spielt dabei eigentlich kaum eine Rolle, viel wichtiger ist eher, dass das Eiweiß dann zur Verfügung steht, wenn es benötigt wird. In der Regel reicht es daher aus, das Whey Protein unmittelbar vor, oder wenige Stunden nach dem Training einzunehmen. So steht es der Muskulatur während der Regenerationsphase unmittelbar nach dem Training zur Verfügung und kann optimal verwendet werden. Auch Morgens kann es empfehlenswert sein, dass Whey Protein einzunehmen, da der Körper nach langen Phasen ohne Nahrungsaufnahme am aufnahmefähigsten ist und das Whey somit am besten verarbeiten kann. Soll das Whey Protein zum Beispiel beim Abnehmen als Nahrungsersatz dienen, spielt der Zeitpunkt der Einnahme eher eine untergeordnete Rolle und kann daher frei gewählt werden.

    Grundsätzlich reicht ein Shake pro Tag vollkommen aus. Um deinen Bedarf zu decken, solltest du täglich ca. 30 Gramm bis 40 Gramm Pulver mit Milch oder Wasser vermischen. Möchtest du mehr Eiweiß zu dir nehmen, solltest du eventuell eher zu Wasser statt Milch greifen, um Verdauungsprobleme vorzubeugen.

    Grundsätzlich liegt die Wahl hier bei dir. Verdünnt in Wasser, gelangt das Whey Protein schneller in deinen Körper und kann schneller verarbeitet werden. Außerdem sparst du dir die zusätzlichen Kalorien durch die Milch. Andererseits verleiht Milch deinem Shake einen subjektiv besseren Geschmack und liefert dir außerdem nochmal zusätzliches Eiweiß. Je nach Verträglichkeit können größere Mengen an Milchprodukten jedoch bei manchen Menschen zu Verdauungsbeschwerden führen, weswegen du dies auch berücksichtigen solltest. Insgesamt kommt es auf deine persönliche Präferenz an und es empfiehlt sich, dass du beides einfach mal ausprobierst.